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Thema: Tierschutz & Schächten

Tiere werden heute vor Gericht immer noch als Sachgegenstand und nicht als Lebewesen gesehen. Wir die AfD fordern eine Änderung dahin gehend, dass Tieren mehr Schutz und Rechte gegeben werden. 

Foto Quelle: tierschutzbund.de 

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Sehr geehrte Damen und Herren, vor ein paar Wochen habe ich in der Lübecker Innenstadt einen Herren angetroffen mit einem Pony. Dieser Herr sammelte Geldspenden für seine Tiere die er im Zirkus auftreten lässt. Das Tiere in keinem Zirkus zu suchen haben, brauchen wir dem aufgewecktem Bürger wohl nicht schildern. Dieses haben bereits einige Zirkusveranstalter verstanden und umgesetzt. Bekanntestes Beispiel ist hier sicherlich "Zirkus Roncalli"

Leider hat dieser Herr keinerlei Einsicht gezeigt und wurde sehr schnell ausfallend, als man ihn versuchte die Gründe zu nennen, warum dieses für Tiere nicht gesund sei. Wir nannten ihm folgende Gründe:

Ein Zirkus wechselt mehr als 30-mal im Jahr den Auftrittsort. Jedes Mal müssen die Tiere in engen Transportern durch die Gegend kutschiert werden. Dies ist keine artgerechte Haltung. Auch haben die Tiere meist zu wenig Auslauf und kaum bis keine Grünflächen an ihrem Auftrittsort. 

In anderen europäischen Ländern wie in Österreich oder aber Griechenland dürfen grundsätzlich keine Wildtiere mehr im Zirkus auftreten.

Da der Herr ziemlich aggressiv im Ton wurde und sich leider auch weitere ältere Bürger auf die Seite des Herren stellten, trat ich mit meiner Partnerin den Rückzug an. Wir sprachen mit dem Tierschutz Verein, der wenige 100 Meter weiter seinen Stand aufgemacht hatte. Auch hier bekamen wir die Bestätigung, dass Tiere eben eine Sache seien und man nur bei akuter Bedrohung einschreiten könne. Das dieses Tier allerdings schon in einer vollen Fußgängerzone total verängstigt mehrere Stunden stand, wurde hier leider außer acht gelassen.

Ich fordere daher ein umgehendes Verbot jeglicher Tiere im Zirkus sowie öffentliches Vorführen wie in Innenstädten und Co.

 

Des Weiteren muss das Thema Schächtungen von Tieren umgehend aufgezeigt und in Deutschland verboten werden. Wir müssen Vorbild für andere Länder sein, um dieses betäubungslose Schlachten von Tieren ein Ende zu bereiten. Hier darf es auch keinerlei Rücksicht auf Traditionen von religiös motiviertem Glauben geben. Ein solches Vorgehen ist mit den christlichen Werten und Gesetzen in Deutschland sowie Europa nicht vereinbar. Es sollte unter Strafe gestellt werden. Ein Antrag der AfD dahin gegend wurde in Schleswig-Holstein leider wie so oft abgelehnt. Wir müssen allerdings dran bleiben und uns bei diesem Thema nicht abschütteln lassen.

Ihr Marcel Enzmann