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Loz Tinitoz - Kamikazekatze

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Loz Tinitoz haben ein neues und wildes Haustier. Die Kamikazekatze erschien am 22.06.2018 unter dem Label ES&L Entertainment. Nach einem kleinen Stupser vonseiten der Band, nahm ich mich dieses Album an und hörte einmal genauer hin. Hier erfahrt ihr, wie das neueste Album der Band klingt und was euch dabei erwartet. 

Das Album-Cover zeigt eine ägyptische, tätowierte Katzen-Göttin, welche hoch an die Spitze der Pyramide möchte. Wird sie es schaffen?

 

Klick aufs Cover um Album zu kaufen.

1.) Blasehase: Dieser Titel erinnert an einen damaligen Sketch von Comedy-Ikone Stefan Raab. Doch hier singt nicht Stefan Raab, sondern die Band Loz Tinitoz, dessen Sänger Timo man allerdings oft mit der Stimme von Johannes von Revolverheld (in Teenagerzeiten) verwechseln könnte. Punkig kommt die Nummer daher, in der es um die Befriedigung der eigenen Lust geht. 

2.) Nie mehr: Ein schnulziges Liebeslied? Thematisch geht es wohl um die Abrechnung eine Trennung, den Rest überlasse ich eurer Fantasie. Doch nun die Auflösung: Ist der Song schnulzig? Der Beat im Refrain, lässt auch die traurigste Flamme eines Feuerzeugs erlöschen und lässt bei den Damen und Herren das Tanzbein schwingen. Punkig, jugendlich, verliebt sind hier die drei Wörter, die den Song umschreiben. 

 

3.) Neunziger: Die 90er waren schon ein geniales Jahrzehnt. Erinnert ihr euch auch noch gern an diese Zeit zurück?
Wie verpacken die Musiker den Song? Es wird zumindest schon mal ein wenig schneller im Takt und ruft einige Highlights der 90er hervor. Ein Song, der euch in die 90er zurückversetzt und die alten Zeiten aufleben lässt. Gute Up-Tempo-Nummer. 

4.) Harry und Sally: "Ich wollte dir nur mal eben sagen..." diese Stelle schrieb einst die Band Sportfreunde Stiller. Die Fortsetzung folgt von Loz Tinitoz? Er klingt beinahe so. Der Song dreht sich um das verliebt sein und um das was man für diese Frau gerne tun würde. Ob es kitschig nach Las Vegas geht oder man die Frau mit der Zunge b*mst!
Kitsch gepaart mit Punkattitüden.

5.) King Kong: Ein großer Blockbuster war King Kong damals auf der Film-Bühne. Wie sieht es mit dem Song aus, der Jahre später von Loz Tinitoz kommt? Eine Nummer, die im Refrain zum Pogen einlädt und dann von Blasinstrumenten unterbrochen wird. Thematisch geht es um den Hass zu einem Jungen. Filmreif? Das werden wohl erst die Konzerte zeigen. 

6.) Küss mich: Wild und schnell sollte das Album werden, hier geht es dann auch los. Ordentliches Geschrubbel auf den Gitarren, welches die Nummer in der Geschwindigkeit anzieht. Der Song dreht sich um die Wünsche eines jungen Mannes. Ein heißes Mädel haucht dem willigen Jungen ins Ohr und dann geht es in die Kiste - Knick-Knack.
Geheimtipp!

7.) Doppelhure: Abrechnung an die Ex. Böse, frech, brachial und doch auf der ein oder anderen Art soft und dann doch etwas punkig geladen. Der Refrain geht hier jedenfalls wieder ins Ohr. Und eine Frage bleibt mir: Wie bekommt man einen Panzer in einem Schrank? ;) 

8.) Rumhuren: Eine spaßige Nummer, wo dennoch eine Abrechnung stattfindet. Hervorzuheben ist hier der Beat von Schlagzeug und Gitarre, die gut miteinander daher gehen und sicherlich auf Konzerten für mächtig Stimmung sorgen werden.


9.) Maximal: Eine schnellere Nummer. Hier ist der Jung ziemlich frustriert. Denn morgen ist wieder Montag. Da ist ihm leider nicht zu lachen zur mute. Doch da schießt ihm eine Melodie in den Kopf und es darf getanzt werden. 

10.) Mutter: Ein Song über eine Mutter, die man nicht mag und ungern wieder sieht. 

 

11.) Charlie-Harper ist ein Song zwischen Instagram, Langeweile und einem großen Festival.

12.) Von Chicago nach Venedig: Nun haben wir doch noch den Herzschmerzsong.
Früher machte man persönlich oder im härtesten Fall telefonisch Schluss. Heute gibt es Blockierungen über Facebook, Whatsapp und Co. Herzschmerz gibt es zwar immer noch, doch viele flüchten sich dann in die Apps wie Tinder, und Co. 

13.) Hausverbot: Überraschender Musikstil zum Schluss, mit dem wohl so keiner rechnen würde. 

14.) Ein Schloss aus Altpapier:

Fazit: Ein Album, welches hart gesottene Fans des softeren Punks sicherlich lieben werden. Thematisch sehr pubertär und jugendlich aufgebaut. Dabei treffen die Jungs hier immer den Zeitgeist. Facebook, Instagram sind nur zwei kleine Worte, die in ihren Songs vorkommen. "Kamikazekatze" ist sicherlich für Partys und Konzerte gut geeignet, jedoch weniger für die ruhigen Stunden auf dem Sofa. Des Weiteren bitte nur bösen Mädchen dieses Album vorspielen. Es ist nichts für brave Engel. Was ich an dem Album oder besser gesagt beim Sänger Timo von Loz Tinitoz persönlich etwas vermisse, ist die Abwechslung in der Stimme. Ich habe die ganze Zeit das Gefühl ein Album von Revolverheld meats. Sportfreunde Stiller zu hören. Daher ist es für mich ein Album, welches ich immer in Etappen anhören würde. Nicht schlecht, doch am Stück zu langatmig und monoton. In Etappen eine lustige Nummer jagt die Nächste. Positiv, dass Songs wie "Neunziger" oder "Küss mich" das ganze wieder aufpeppen. 

Songtipps: "Neunziger" , "Küss mich", "Maximal", 

weitere Infos unter:
http://www.loz-tinitoz.de/

Zu hören auf Spotify und auch über Amazon-Music