Kommentare: 2
  • #2

    Siegfried Renz (Donnerstag, 28 Juni 2018 19:26)

    Hallo Herr Enzmann,

    ich habe auf Ihrer Internetseite von Ihrem Rücktritt aus der AfD-Fraktion Lübeck gelesen.

    Auch ich hatte vor einigen Jahren mit Depression zu kämpfen und weiß, welche Herausforderung diese Krankheit darstellt. Es ist aber auch die weltweit häufigste seelische Erkrankung, die es gibt. Aus dem Grund ist es (leider) nicht ungewöhnlich, wenn man zumindest einmal im Leben von dieser Krankheit erwischt wird. Andererseits lässt sie sich gerade deswegen sehr gut behandeln. Darum hatten Ihre Parteifreunde von der AfD eigentlich keinen Grund, Sie wegen Ihrer Depression aus der Fraktion zu drängen. Erst recht nicht, wenn Sie in ihrer Tätigkeit nicht eingeschränkt gewesen wären.

    Aber ich bin neugierig: waren Sie überrascht, als Ihnen auch aufgrund ihrer Krankheit mit einem Parteiausschluss gedroht wurde? Die AfD kritisiert ja offen zu viel Toleranz und Nachsicht in unserer Gesellschaft. Waren Sie verwundert, als auch Ihrer Krankengeschichte keine Toleranz oder Nachsicht entgegengebracht wurde? Die AfD fordert weniger Solidarität mit Menschen, die schwächer sind als wir und Hilfe benötigen. Kam es für sie unerwartet, dass auch Ihren Schwächen keine Solidarität entgegengebracht wurde?

    Vielleicht ist es in Ihren Augen ein Unterschied, ob man einem Asylbewerber Verständnis entgegenbringt oder einem gebürtigen Deutschen wie Ihnen. Aber für ihre Parteifreunde, die Sie aus der Fraktion gedrängt haben, gibt es da offenbar keinen Unterschied.

  • #1

    Fräulein Flegel (Montag, 04 Dezember 2017 20:44)

    Wenn hier auch nur annähernde Fachkenntnisse bestünden, wäre diese Person nicht versucht zu behaupten, dass die Blockaden auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt sinnlose Verschwendungen von Steuergeldern seien.
    Jeder Mensch, der halbwegs gut in Physik und Mathe ist, kann sich ausrechnen, dass ein LKW von keiner Seite genug Geschwindigkeit bekäme, um diese Absperrungen zu durchbrechen.
    Typische AfD-Hetze? Klingt ganz danach.

Sehr geehrte Frau Flegel. Die Fachkenntnisse liegen vor. Es reichen lediglich 50 km/h, um diese Betonklötze oder auch zum Teil Sandsäcke zu durchbrechen. 
Ich empfehle Ihnen daher sich den Bericht des MDR`s anzuschauen, wo die DEKRA einen Test durchführte und erschreckende und interessante Details festgestelt hat. 
Link füge ich Ihnen gerne ein: https://www.youtube.com/watch?v=Ybveol56BNc 
Gruß Marcel Enzmann